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Unsere Bücher












Ruth L. David
unter Mitarbeit von Renate Knigge-Tesche
„... im Dunkel so wenig Licht ...“
Briefe meiner Eltern vor ihrer Deportation nach Auschwitz

Das Buch ist die Frucht der engen Freundschaft zwischen der Autorin und der Politikwissenschaftlerin Renate Knigge-Tesche, Leiterin des Referats „Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus/Zeitgeschichte“ in der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung. Seit ihrer ersten Begegnung im Sommer 1996 haben beide zusammen viele sehr erfolgreiche Lesereisen mit Ruth L. Davids erstem Buch bestritten. Hierbei entstand die Idee zu dieser zweiten Publikation, in deren Fokus die zwischen 1939 und 1942 verfassten Briefe von Margarete und Moritz Oppenheimer an ihre Kinder sowie an Verwandte und Freunde stehen.

Während persönliche Erinnerungen von den NS-Rassisten Davongekommenen heute zum Glück in durchaus erklecklicher Zahl vorliegen, gilt dies zwangsläufig kaum für authentische zeitgenössische Zeugnisse der Mordopfer des Holocaust. Briefe der nach ihrer Würde und ihrem Besitz schließlich auch ihres Lebens Beraubten dürften vielmehr nur in Ausnahmefällen überliefert worden sein, zumal in solch großer Zahl und Vollständigkeit wie hier.

Die durch behutsame historiographische Kommentare in ihren jeweiligen Ereigniskontext gestellten Schreiben lassen die sich immer unerträglicher gestaltenden Lebensumstände der Eltern konkret nachvollziehbar werden. Sie dokumentieren auf schockierende Weise, wie die lange gehegte Hoffnung auf Auswanderung nach und nach Angst und Verzweiflung wich.

„Diese Korrespondenz der Nachwelt zugänglich zu machen bedeutet“, so betonen Ruth L. David und ihre Koautorin im Vorwort, „ihren ermordeten Verfassern ihre eigene Stimme wiederzugeben, sie somit selbst ‚sprechen’ zu lassen über ihr unsägliches Leid.“


Kartoniert, 273 Seiten,
53 Abbildungen


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Cover

ISBN: 978-3-9809513-5-7
 
Preis: EUR 26,80